Unternehmen

Pioniere der Saatguttechnologie

Das Verständnis für den Wert der Saatgut- und Getreideaufbereitung sowie die Herausforderungen hinter diesen komplexen Prozessketten führten zur Entstehung von „Strong Seed. Healthy Grain.“ als Unternehmensphilosophie. Heute wie damals gilt: Unser tägliches Geschäft widmet sich der Technologie für und rund um Saatgut und Getreide.

Herkunft

Jahrzehntelange Exzellenz in der Saatgut- und Getreideaufbereitung

Wegweisend. Visionär. Innovativ. Entwickelnd. Konstruierend. Von den ersten Saatgutreinigungsmaschinen im Jahr 1852 bis hin zur Pionierarbeit in der Agrarindustrie durch Innovationen bei Maschinen zum Trocknen, Reinigen, Sortieren und Beizen – wir verarbeiten Saatgut und Getreide schonend, präzise und effizient, Korn für Korn. Die Ideenschmiede PETKUS, die seit Generationen von Erfindergeist durch die Unternehmensgeschichte getragen wird, verkörpert wahrlich die Innovation in unserer DNA. Erfahrung und Wissen, gepaart mit dem Mut, den Status quo in Frage zu stellen, zeichnen PETKUS aus. Wir stehen für weltweit führende Technologien und Innovationen, um Ihre Ernte in starkes Saatgut und gesundes Getreide zu verwandeln. — PETKUS.

Geschichte von PETKUS

Unser Weg der landwirtschaftlichen Innovation

PETKUS hat sich durch technologischen Fortschritt und strategisches Wachstum kontinuierlich weiterentwickelt, um den sich wandelnden Anforderungen der globalen Landwirtschaft gerecht zu werden.

Black and white drawing of an old factory building with smokestacks and people walking and riding horses outside.

1852-1880

Der PETKUS-Gründer Christian Friedrich Röber begann mit der Herstellung landwirtschaftlicher Maschinen, darunter sogenannte Windfegen.
Das neue Werk wurde unter Nutzung des Flusses „Erbstrom“ als Energiequelle in Betrieb genommen.

1880-1910

Die Söhne Carl und Rudolf Röber übernehmen das Geschäft ihres Vaters, konzentrieren sich auf Saatgutreinigungstechnologien und melden weltweit unzählige Patente an, von denen einige bis heute Schlüsseltechnologien bei PETKUS darstellen.
Zahlreiche Ehrendiplome und Goldmedaillen werden für die PETKUS-Technologie in Deutschland, Russland, Großbritannien, Frankreich, Österreich und Ungarn verliehen. Die Referenzliste füllt sich mit Namen wie Seiner Majestät Wilhelm II., Kronprinz Friedrich Wilhelm, Fürst Otto von Bismarck und Ferdinand von Lochow, dem Besitzer des Gutes Petkus in Brandenburg.
Die Gebrüder Röber lassen den Namen in weiser Voraussicht patentieren, und seit 1910 taucht der Name PETKUS, basierend auf dem legendären Petkus-Reiniger, in den Broschüren und Prospekten des Unternehmens auf.

Black and white portraits of two men, Carl Röder and Rudolf Röder, framed by floral decorative border.
Black and white photo of eight men standing beside a machine with a banner showing 50,000 above it.

1902-1922

Ein neues, größeres und modernstes Fabrikgebäude wird errichtet. Aufgrund der Berücksichtigung von Arbeitsschutz- und Umweltaspekten erhält das Unternehmen eine Ehrenurkunde der Handelskammer des Großherzogtums Sachsen.
Der Jahresabsatz liegt bei über 5.000 Maschinen, die in mehr als 30 verschiedene Länder exportiert werden.
PETKUS expandiert und beschäftigt rund 280 Mitarbeiter. Bis 1930 festigt PETKUS seinen weltweiten Ruf: Der Name „Röber“ ist zum Synonym für die besten Reinigungsmaschinen geworden.

1948–1990 DDR

PETKUS Technologies erwies sich als so einzigartig und außergewöhnlich, dass das Unternehmen schwierige Zeiten und politisches Chaos überstand – die Enteignung nach dem Zweiten Weltkrieg verwandelte PETKUS in den Volkseigenen Betrieb „LBH Landmaschinenfabrik Wutha“, der kurz darauf in VEB PETKUS Landmaschinenwerk Wutha/Thüringen umbenannt und umstrukturiert wurde.
Später wurde das Unternehmen in das „Kombinat Fortschritt“ eingegliedert. Das erste Saatguttechnologiezentrum in Creuzburg wurde gegründet, um Saatgut- und Getreideaufbereitungsmaschinen unter Praxisbedingungen zu testen und zu optimieren. Die Maschinen von PETKUS eroberten die Welt; über 32.000 Reinigungs- und Sortieranlagen wurden verkauft. Jährlich wurden mehrere hundert Ganzzüge beladen und in die ehemalige UdSSR, nach Bulgarien, Ungarn, Kuba, Ägypten, Libyen, Algerien und Syrien verschickt.

Black and white historical photo showing a group of workers handling large wooden crates outside a brick industrial building with large windows, a horse-drawn cart loaded with crates, and two men conversing in the foreground; an inset logo in the top left corner depicts a man with a hat inside a gear with the word PETKUS below.
Black-and-white historic photograph showing a group of workers assembling or inspecting large machinery or equipment outdoors near a brick industrial building, with two circular inset portraits of men in suits above the scene.

1952–1990 Bundesrepublik Deutschland

Der kaufmännische Leiter Albert Scholze und Paul Röber fliehen mit wertvoller Fracht von Ost- nach Westdeutschland: den Konstruktionsplänen der Petkus-Saatgutreinigungsmaschine. 1952 gründen die beiden das Spin-off RÖBER GmbH in Minden/Westfalen. 1975 übernimmt Albert Scholzes Sohn Dieter Scholze die Geschäftsführung und baut Petkus international aus, mit neuen Märkten in Afrika, Indien und im gesamten Nahen Osten. Röber nimmt zudem Beschichtungstechnologien in das Portfolio auf und beginnt mit der Planung schlüsselfertiger Anlagen für die Saatgutindustrie.

1994 – heute

Nach der deutschen Wiedervereinigung privatisiert Mark Scholze in dritter Generation PETKUS gemeinsam mit Investoren aus der Branche, um die Tradition der Familie und des Unternehmens fortzuführen, und führt Röber und PETKUS am Standort Wutha-Farnroda wieder zusammen.
Zu Ehren des PETKUS-Gründers wird 2011 das ROEBER Institute als Innovationszentrum (F&E) gegründet.
Heute beschäftigt PETKUS rund 300 Mitarbeiter in Vertriebs-, Service- und Engineering-Standorten in 23 Ländern. In den vergangenen 40 Jahren hat das Unternehmen über 200.000 Reinigungsmaschinen und 2.000 komplette Saatgutaufbereitungsanlagen installiert. Die zweistellige durchschnittliche Wachstumsrate der PETKUS-Gruppe unterstreicht das Vertrauen, das Kunden in die Kompetenz und Leistungsfähigkeit des Unternehmens setzen. Mit dem Eintritt von Nik Scholze im Jahr 2022 ist nun die vierte Generation im Familienunternehmen tätig.

Mark Scholze
Mission, Überzeugung & Engagement

Reinigungs- und Sortiermaschinen

In Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Lieferanten ist es unsere Mission, spezifische Lösungen und maßgeschneiderte, kontinuierliche Weiterentwicklungen zu schaffen. Wir glauben, dass Zusammenarbeit der Schlüssel zum zukünftigen Erfolg ist, und unser Engagement für Wachstum und Wissen speist sich aus unserem globalen Netzwerk und unseren Universitätspartnerschaften. PETKUS schafft ein Umfeld, das Wachstum und Innovation fördert. Die Verbundenheit mit der langjährigen Tradition und dem Familienunternehmertum zeugt von Vertrauen und Verantwortung gegenüber der Unternehmensentwicklung, unseren Mitarbeitern und unserer internationalen Kultur. Unser Bestreben, die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen, und unser Ziel, alle Beteiligten innerhalb des Unternehmens und seines Netzwerks zufriedenzustellen, sind unsere tägliche Motivation.

Werte

Unsere Leitprinzipien

Wir engagieren uns für die Entwicklung nachhaltiger, effizienter und technologisch fortschrittlicher Lösungen für die globale Landwirtschaft.

Unternehmen

Grundprinzipien unserer landwirtschaftlichen Innovation

Höchste Standards in Technologie, Innovation, Engineering und Service (T-I-E-S) bilden die Kernkompetenzen, die sich in allen Unternehmen der PETKUS-Gruppe widerspiegeln.

Unternehmenszweck

Innovationsgetrieben

Von den weltweit ersten Saatgutreinigungsmaschinen über Multicoater, die gleichzeitig trocknen und beizen, bis hin zu KI-Entwicklungen – wir garantieren individuelle, kundenspezifische Lösungen oder Komplettpakete, von der Investitionsplanung über die Inbetriebnahme und Lieferung bis hin zur Schulung für schlüsselfertige Anlagen. Unser Kernprinzip, abgeleitet aus den Buchstaben T-I-E-S, bildet das Fundament einer werteorientierten Strategie für die Entwicklung unserer Kunden.

Kultur

T I E S

Der Begriff „ties“ steht gleichermaßen für Verbindung, Beziehung, Verpflichtung und Verantwortung – Werte, die eng mit unserem Engagement für unsere Kunden verknüpft sind und tief in unserer Unternehmenskultur verwurzelt sind.

Vision

Strong Seed. Healthy Grain.

Die Unternehmensphilosophie Strong Seed. Healthy Grain. basiert auf dem Verständnis für den Wert und die Komplexität der gesamten Prozesskette von Saatgut und Getreide. Seit 1852 widmet sich das Unternehmen der Technologie rund um Saatgut, Getreide, Lebensmittel und Futtermittel.

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